Die Linke Brühl zieht mit drei Sitzen in den Stadtrat ein

Şirin Seitz

Die Linke Brühl bedankt sich herzlich bei allen Wähler:innen, die Bürgermeisterkandidat Andre Kuhn und der Partei ihr Vertrauen geschenkt haben. 1172 Stimmen für Andre Kuhn und 5,68 % für Die Linke sind ein deutliches Signal: Immer mehr Brühler:innen wollen eine soziale, ökologische und solidarische Politik.

Mit dem Ergebnis zieht Die Linke Brühl künftig mit drei Sitzen in Fraktionsstärke in den Stadtrat ein. Zum Vergleich: 2020 reichten 3,3 % nur für ein Einzelmandat. Der Stimmenzuwachs bedeutet deutlich mehr Handlungsmöglichkeiten und Einfluss in der kommenden Ratsperiode.

„Dieses Ergebnis gibt uns Rückenwind. Wir werden in den kommenden fünf Jahren für bezahlbares Wohnen, eine lebenswerte, grüne Stadt und einen Haushalt kämpfen, der die Prioritäten bei den Menschen setzt“, erklärt Şirin Seitz, Spitzenkandidatin der Linken Brühl.

Der Schutz der Ville bleibt für Die Linke Brühl das dringendste Thema. „Die geplante Erweiterung des Phantasialands würde ein wertvolles Naturschutzgebiet zerstören. Natur- und Klimaschutz sind nicht verhandelbar – auch nicht für Konzerninteressen“, betont Dalilah Booz, umweltpolitische Sprecherin und frisch gewählte Ratsfrau.

Auch Matthias Appelt, wohnungspolitischer Sprecher und frisch gewählter Ratsherr, warnt: „Die CDU bekennt sich klar zur Erweiterung und auch die SPD ist inzwischen umgeschwenkt. Es ist jetzt umso wichtiger, dass wir als Linke im Stadtrat eine starke Stimme für den Erhalt der Ville bleiben.“

Mit Blick auf die Stichwahl um das Bürgermeister:innenamt spricht sich Die Linke Brühl klar für Simone Holderried (Bündnis 90/Die Grünen) aus. „Simone Holderried steht – wie wir – für den Erhalt der Ville und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Das ist für uns ausschlaggebend“, so Seitz.