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Rathausneubau im Steinweg – „ZU TEUER UND ZU KLEIN!“

Rathausanbau im Steinweg – „ZU TEUER UND ZU KLEIN!“

In der letzten Brühler Ratssitzung stellte der Fraktionsvorsitzende Eckhard Riedel von LINKE & PIRATEN fest, der neue Rathausanbau im Steinweg wird zu teuer und zu klein!

Aus diesem Grund lehnte die Fraktion LINKE & PIRATEN die Budgetanpassung für die Fassade und das Dach ab, die jetzt um 1,7 Millionen Euro teurer wird als geplant.

Hier zeigt sich, dass das eintritt, was die Bürgerinitiative „Rathaus B bleibt“ - die von LINKE und PIRATEN unterstützt wurde - bereits 2016 befürchtet hat, dass hier ein Luxusrathaus entsteht. Wenn eine Fassade fast 3 Mio. € kostet, darf dieses wohl mit Fug und Recht behauptet werden. Die ursprünglichen Kosten für Fassade und Dach lagen geschätzt bei 1,3 Mio. Euro.

Hier wurde architektonische Monotonie vor Funktionalität und Klimaschutz gestellt. Am Rathausanbau darf sich ein Architekt verwirklichen ohne Rücksicht auf die Kosten.

Die Argumente der Befürworter des Neubaus (CDU, FDP, GRÜNE und Teile der SPD) fallen mittlerweile zusammen wie ein Kartenhaus.

Die Leiterin der Stadtbücherei fordert 3 neue Stellen, da die Bücherei über 3 Etagen gebaut wird. Das Argument der Befürworter war, dass eine Stelle entfallen könnte, da kein extra Personal für die Kinderbücherei mehr benötigt wird.

Der Bürgermeister musste kürzlich eingestehen, dass der Platz im Neubau nicht ausreichend sein wird für alle städtisch Beschäftigten. Aus diesem Grund wurden jetzt für 5 Jahre weitere Büros in der Innenstadt für 256.000 € angemietet.

Auch die erhofften Synergieeffekte, dass das Service-Center der Stadtwerke und eine Beratungsstelle der Gebausie dort unterzubringen seien entfallen damit.

Zur Erinnerung: Beim Ratsbürgerentscheid vom 3.7.2016 waren nur 35,07 % für einen Neubau des Rathausanbaus im Steinweg und 64,93 % waren dagegen. Die Bürgerinitiative forderte damals Sanierung anstatt Neubau. Leider fehlten den Gegnern lediglich 100 Stimmen um diesen Neubau zu verhindern.

Es bleibt spannend, ob der jetzt vorgegebene Kostenrahmen von ca. 23 Mio. € eingehalten werden kann oder ob der Rat noch weitere Kröten schlucken muss.